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Portugals Staatsangehörigkeitsgesetz 2026: zehn Jahre statt fünf
Nach dem Organgesetz 1/2026, in Kraft seit dem 19. Mai 2026, dauert die Einbürgerung in Portugal nun zehn Jahre Aufenthalt — oder sieben für Angehörige der EU und portugiesischsprachiger Länder —, mit einem Staatsbürgerkundetest und Portugiesisch A2. Der oft zitierte Fünf-Jahres-Weg gilt für neue Antragsteller nicht mehr. Die Golden-Visa-Aufenthaltserlaubnis selbst bleibt; geändert hat sich die Distanz vom Aufenthalt zum Pass.
Die Änderung ist gesetzgeberisch, nicht administrativ: Sie steht in einem Organgesetz, der höchsten Stufe portugiesischen Rechts unter der Verfassung, was sie dauerhaft macht und nicht zu einer mit jeder Regierung wechselnden Politik. Auch die Zählung zählt — Berichterstattung übergeht oft, ab wann die Aufenthaltszeit gezählt wird, und dieses Detail kann ein Zieldatum um Jahre verschieben. Bestätigen Sie die Zählregel für Ihre konkrete Erlaubnis, nicht eine allgemeine Zusammenfassung.
Was sich nicht geändert hat, ist klar zu sagen, denn alarmistische Berichte verwischen es. Die Investitionsaufenthaltserlaubnis nach Artikel 90-A besteht weiter; Inhaber behalten Aufenthalt, Schengen-Zugang und das Recht, in Portugal zu leben. Die Einbürgerung war stets ein getrennter, späterer Schritt mit eigenen Bedingungen. Das Gesetz von 2026 verlängert diesen Schritt; es schließt die Tür zum Aufenthalt nicht.
Für alle, die Portugal jetzt abwägen, lautet die ehrliche Einordnung: eine längere Bindung für denselben späteren Preis. Sind EU-Aufenthalt und Lebensstil das Ziel, ändert sich wenig. War der Plan ein Pass zu einem festen nahen Datum, braucht dieser Plan neue Zahlen — und vielleicht einen Vergleich mit Programmen anderer Zeitpläne. Prüfen Sie die aktuellen Anforderungen bei AIMA und im veröffentlichten Gesetz, bevor Sie auf eine Zahl aus zweiter Hand hin handeln.
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